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In einem Steinofen, der Stunden vorher mit Holz vorgeheizt und dessen Glut immer wieder zur Seite geschoben wurde, backte man einmal in der Woche Brot. Um die Temperatur des Ofenbodens zu prüfen, wurde etwas hauchdünn ausgerollter Brotteig mit Crème fraîche oder Quark bestrichen, dünne Zwiebelscheiben und Speckstreifen darauf verteilt und dann in den Ofen geschoben.
Der Flammkuchen wurde schnell gar und die letzten Flammen, die noch an der Seite entlangschlugen, bräunten den Rand und schmorten leicht die Speckstreifen. Daher der Name Flammkuchen oder Tarte Flambée "in den Flammen gebacken". Mit dem Backen dieser Flammkuchen konnte die erforderliche Temperatur des sehr heißen Ofens geprüft werden, damit man anschließend das Brot backen konnte.
Die ganze Familie und Freunde waren begeistert von dieser leckeren Spezialität und konnten kaum das Wochenende abwarten, um wieder den köstlichen Geschmack und den Duft des im Holzofen gebackenen Flammkuchens genießen zu können.
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